Unsere Projekte

Lesepatenschaften Wir vermitteln Lesepatenschaften an Schulen in ganz Hamburg, weil wir meinen, dass eine gezielte Leseförderung die Bildungschancen von Kindern wesentlich erhöht. Dafür trifft sich ein ehrenamtlicher Lesepate mindestens einmal pro Woche eine Stunde lang mit einem Leseleo-Kind. Ziel der 1:1 Betreuung ist es, aufzuzeigen, dass das Lesen nicht nur mühsam und anstrengend sein muss, sondern auch Spaß machen kann.
2016 betreuten 179 Lesepaten über 200 Leseleo-Kinder an 38 Hamburger Schulen.

Leseclub Bovestraße Um den Spaß am Lesen zu fördern, hat Leseleo einen Leseclub mit der Stiftung Lesen und dem Bundesprogramm „Kultur macht stark“ gegründet. Er befindet sich in der Schule Bovestraße und kann sowohl an Vor- als auch Nachmittagen von Schülern genutzt werden. Es ist hier ein Treffpunkt für unsere Lesetandems entstanden. Gleichzeitig wird der Raum für Märchen- und Autorenlesungen genutzt.
2016 fanden jeweils dienstags und mittwochs betreute Nachmittagsprogramme statt.

Leseprojekt mit der Helmut-Schmidt-Universität Einmal im Jahr bietet die Helmut-Schmidt-Universität ihren Studenten ein Seminar zum Thema Leseförderung an. Im Rahmen dieses Studienprojektes übernehmen Studierende eine Lesepatenschaft, um ihr theoretisches Wissen praktisch umzusetzen. Die Patenschaften werden in Kooperation mit Leseleo an den Schulen Sterntalerstraße und Bonhoefferstraße durchgeführt.
2016 übernahmen 53 Studenten im Rahmen ihres Studiums eine Lesepatenschaft.

Lesestützpunkt Wendenstraße Manche geflüchtete Kinder haben einen gesicherten Aufenthaltsstatus, jedoch noch keine Wohnung und müssen in Folgeunterkünften wie der Wendenstraße 282 wohnen. Hier hat Leseleo einen Leseraum eingerichtet, in dem sich Ehrenamtliche und Kinder treffen. Es wird gemeinsam gelesen, gespielt und Deutsch gelernt. Zusätzlich finden Ausflüge in den Zoo, in die Bücherhallen und ins Rathaus statt.
2016 hat ein Team von 10 freiwillig Fördernden die Familien in der Wendenstraße unterstützt.

Menschen stärken Menschen Um eine besondere Förderung für geflüchtete Kinder zu ermöglichen, haben wir im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ seit August 2016 über einhundert ehrenamtliche Lesepaten qualifiziert und vermittelt. Die Kinder werden dort abgeholt, wo sie stehen: Die Paten lesen mit ihnen in den Wohnunterkünften gemeinsam mit ihren Familien sowie in Gruppenprojekten.
2016 haben über 100 Lesepaten mehr als 150 Flüchtlingskinder individuell gefördert.